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Schlüter, A; Weller, P; Mattheis, S; Lang, S (2014)
Publisher: German Medical Science GMS Publishing House; Düsseldorf
Journal: ddc: 610
Languages: German
Types: Conference object
Subjects: ddc: 610
Einleitung: Picibanil (=OK432) ist ein Lysat bestehend aus Penicillin G und mit H2O2 attenuiertem Streptococcus pyogenes. In den letzten Jahrzehnten wurde Picibanil zur Therapie von Pleuraergüssen, Lymphangiomen, Chylusfisteln, medianen Halszysten und Ranulae eingesetzt. Es verursacht eine Immunreaktion mit aseptischer Entzündung. Dies führt zu einer Zerstörung des Endothels und konsekutiv zu einer Verklebung und Schrumpfung des Zystensacks.Falldarstellung: Wir berichten über einen 40-jährigen Mann, der sich im Mai 2013 mit einer zervikalen Raumforderung vorstellte. Auswärts wurde im März 2012 ein T1, N0, M0 Mundbodenkarzinom links reseziert. Anschließend bildete sich gleichseitig zervikal eine sichtbare, prallelastische Raumforderung. Der Versuch einer Exzision wurde auswärtig zweifach frustran unternommen. Im MRT stellte sich die Raumforderung zystisch-lobuliert dar. Da der Patient eine erneute Revisionsoperation ablehnte, führten wir die minimalinvasive Therapie mit Picibanil durch. Methoden: Wir applizierten im Abstand von zwei Wochen dreimal Picibanil nach Aspiration von absteigend 30, 13 und 5 ml Flüssigkeit in einer Dosierung von 0,2 KE auf 10 ml NaCl.Ergebnisse: Bei erster klinischer Kontrolle nach zwei Wochen zeigte sich die zystische Raumforderung deutlich regredient. Wir führten die Instillation zwei weitere Male durch, bis diese nicht mehr sichtbar war und sich keine Flüssigkeit mehr aspirieren ließ. Auch im MRT zeigte sich zwei Monate nach Erstgabe eine fast vollständige Regredienz.Schlussfolgerung: Die Instillation von Picibanil ist eine risikoarme, minimalinvasive Alternative für die Behandlung zystischer Raumforderungen. Je kleiner und einfacher diese beschaffen sind, umso schneller und vollständiger ist eine Befundverbesserung zu erwarten.Der Erstautor gibt keinen Interessenkonflikt an.

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