LOGIN TO YOUR ACCOUNT

Username
Password
Remember Me
Or use your Academic/Social account:

CREATE AN ACCOUNT

Or use your Academic/Social account:

Congratulations!

You have just completed your registration at OpenAire.

Before you can login to the site, you will need to activate your account. An e-mail will be sent to you with the proper instructions.

Important!

Please note that this site is currently undergoing Beta testing.
Any new content you create is not guaranteed to be present to the final version of the site upon release.

Thank you for your patience,
OpenAire Dev Team.

Close This Message

CREATE AN ACCOUNT

Name:
Username:
Password:
Verify Password:
E-mail:
Verify E-mail:
*All Fields Are Required.
Please Verify You Are Human:
fbtwitterlinkedinvimeoflicker grey 14rssslideshare1
Pätzold, Henning (2010)
Publisher: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
Journal: Forum : Qualitative Social Research
Languages: German
Types: Article
Subjects: Spiegelneuronen; Empathie; Neuro­wissenschaften; Phänomenologie, mirror neurons; empathy; neurosciences; phenomenology, neuronas espejo; empatía; neurociencias; fenomenología
Seit ihrer Entdeckung Mitte der 1990er Jahre sind Spiegelneuronen kontinuierlicher Gegenstand neuro- wie sozialwissenschaftlicher Debatten. Das besondere Interesse von Wissenschaftler/innen außerhalb der biologischen Disziplinen beruht auch darauf, dass Spiegelneuronen nicht nur allgemeine erkenntnistheoretische Bedeutung haben, sondern auch im Zusammenhang mit fundamentalen sozialen Erkenntnis- und Empfindungsformen wie Empathie eine wichtige Rolle zu spielen scheinen. Mit dem Buch von Nadia ZABOURA wird ein jüngerer Beitrag aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive kritisch in Bezug zur gegenwärtigen Diskussion um Spiegelneuronen und die sich aus deren Entdeckung ergebenden sozial- und geisteswissenschaftlichen Konsequenzen dargestellt. Vor dem Hintergrund philosophischer Zugänge zum Geist-Materie-Dualismus und der Frage nach der Möglichkeit von Intersubjektivität lotet die Autorin aus, welche Bedeutung Spiegelneuronen heute für die Debatte um Empathie und Kommunikation haben. In der Auseinandersetzung mit kommunikationswissen­schaft­lichen und philosophischen Konzepten wie auch den vorliegenden neurowissenschaftlichen Ergebnissen zu Spiegelneuronen kommt sie zu dem Schluss, dass auch jene keine tragfähige Begründung für einen materiellen Reduktionismus bieten, der Phänomene der Intersubjektivität allein aufgrund beschreibbarer neuronaler Prozesse erklären wollte. Die Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Bezugstheorien (von DESCARTES über MEAD bis zu TOMASELLO) ist dabei ebenso anregend, wie sie oft eher kursorisch bleibt. So bietet das Buch vor allem Impulse für eine weitere Auseinandersetzung mit der Thematik und liefert hier "Routenvorschläge", entlang derer man das Thema der Spiegelneuronen und die diesbezügliche Forschung weiter vertiefen kann. URN: urn:nbn:de:0114-fqs1003245
  • No references.
  • No related research data.
  • No similar publications.

Share - Bookmark

Cite this article